Diese Charmeure müssen Sie sehen!

Um Haaresbreite sind sie dem Tod entkommen, jetzt strotzen sie nur so vor Lebensfreude. In diese drei Kerlchen werden Sie sich Hals über Kopf verlieben, wenn Sie im Sommer den spektakulären Atlantikpark in Ålesund besuchen.

Diese Charmeure müssen Sie sehen!

Nusse, Muffe und Pia sind drei Otter, die bereits auf eine unglaubliche Lebensgeschichte zurückblicken. Sie wurden von drei verschiedenen Familien gerettet, gepflegt und aufgezogen. Anschließend begann für sie ein neues, wundervolles Leben im Atlantikpark. Heute gehören die charmanten kleinen Trolle zu den größten Publikumslieblingen. Sie sind aktiv und verspielt und es ist mehr als unterhaltsam, ihnen einfach nur zuzusehen!


Der Chef

Muffe ist ohne Zweifel der Boss aller Bosse. Er wurde in freier Wildbahn von seiner Mutter verlassen aufgefunden. Jøran Svartsund kümmerte sich um Muffe und rettete ihm das Leben.
"Es war etwas ganz besonderes, Muffe im Haus zu haben, bis er vom Atlantikpark übernommen wurde. Ich hätte nie gedacht, dass ein Otter so viel Persönlichkeit haben kann. Obwohl er nur einige Monate bei uns war, werde ich Muffe für den Rest meines Lebens in Erinnerung behalten", sagt Jøran Svartsund.

Muffe

Das Otterkind lag in einem Graben und machte piepsende Geräusche, als es wenige Wochen alt außerhalb von Liland in der Gemeinde Evenes gefunden wurde. Im Ofoten-Gebiet in Nordland gibt es viele Füchse, daher hätte Muffe keine Überlebenschance gehabt, wenn Jøran und seine Familie sich nicht um ihn gekümmert hätten.


Superstar

Dann nahm sich der Atlantikpark Muffe an, ermöglichte ihm ein neues Leben und ließ ihn berühmt werden. Jetzt strahlt er wie ein Superstar, ist sich gleichzeitig aber nicht zu schade alles zu geben, wenn Familien mit Kindern ihn besuchen - oder all die anderen Menschen, die im Sommer den Weg zum fantastischen Atlantikpark finden.

Nusse

Die kleine Nusse wurde von der Polizei abgeholt, nachdem ihre Mutter in der Gemeinde Alta in der Finnmark angefahren und dabei getötet worden war. Zwei Tage lang waren die verzweifelten Schreie der kleinen Nusse zu hören, bis schließlich die Polizei gerufen wurde.

"Nusse sollte eingeschläfert werden, aber ein paar Freunde, die ich bei der Polizei hatte, hielten das für zu falsch. Ich habe einen Bauernhof in Øvre-Alta und dort verschiedene Tiere in Pflege. Sie wollten, dass ich versuche, Nusse aufzuziehen", berichtet Herlof Hammari.

Zwei Familien, angeführt von Herlof und Brynjar Myreng, sprangen ein, um Nusse zu retten. Sie teilten sich die Verantwortung und sorgten dafür, dass die kleine Otterdame mit Walfleisch-, Kabeljau- und Katzenmilchersatz groß und stark wurde.

Wie ein Hundewelpe

"Ich erinnere mich an Nusse als  unglaublich liebevolle Krabbe, eine lustige Kreatur, die gar nicht schüchtern war. Sie aalte sich um meine Füße und liebte es, mit einer Flasche Milch, die sie selbst hielt, auf meinem Schoß zu liegen. Dann war Nusse so entspannt und glücklich, dass sie oft  einschlief, fast mit einem Lächeln im Gesicht. Nusse badete in unserer Badewanne, apportierte Dinge und folgte uns wie ein kleiner Hund, weshalb wir sie auch auf Spaziergängen dabei hatten. Nusse hat uns einfach unglaublich beeindruckt", berichtet Herlof Hammari.

Atlantikpark

Als Nusse größer wurde, versuchten Herlof und seine Familie, jemanden zu finden, der sich um das charmante und unternehmungslustige Wesen kümmert. Nusse kam zunächst ins Lofoten-Aquarium, was aber mit neuen Herausforderungen verbunden war, da sie dort von den anderen Ottern nicht akzeptiert wurde. Wenn Nusse jedoch kein neues Zuhause gefunden hätte, hätte sie eingeschläfert werden müssen. Da erschien der Atlantikpark in Ålesund als rettender Engel für Nusse!

"Nun werden wir sie möglicherweise einmal im Atlantikpark besuchen. Sie hat immer noch einen festen Platz in unseren Herzen", sagt Herlof Hammari.

Nusse auf den Schultern des Aquaristen Trond Østrem
Foto: Atlanterhavsparken

Pia

Das Ottermädchen Pia wurde von einer Familie auf Sommerøya bei Tromsø gerettet. Pia war ausgestoßen und sich selbst überlassen worden. Heidi Mari Fredriksen kümmerte sich um das Otterbaby, das damals sehr scheu war und große Angst vor Wasser hatte! Sie hatte bereits Erfahrung, da sie schon einmal einen Otter aufgezogen hatte, der ausgestoßen und verlassen worden war.

"Wir versorgten Pia zunächst mit Katzenmilchersatz aus der Flasche und frischem Fisch - Lachs und Schellfisch waren die Favoriten - den wir anfangs pürierten und später in Stücke schnitten. Schließlich brachten wir Pia bei, ihr Futter selbst zu fangen."
Dafür fing die  Familie am Kai kleine Plötze und hielt diese in einer großen Wanne, in der Pia schwimmen und die Fische fangen konnte.

"Pia wurde ziemlich schnell zum munteren, ausgelassenen Familienmitglied - eine Art Mischung aus Hund und Katze. Sie fand ihren Platz zwischen Huskys, Pferden und Hasen. Einer der Huskys und Pia wurden tatsächlich sehr gute Freunde", berichtet Heidi Mari.

Pia begleitete den Rest der Familie überall hin. Foto: Privates Foto.


Die Lebensretter werden wiedererkannt

Der Alltag als Ottermama wurde schließlich relativ hektisch - mehr als gedacht. Pia war extrem aktiv. Sie wühlte Schubladen und Schränke durcheinander und verteilte die Dinge überall. Pia brauchte nur wenige Minuten, um ein ganzes Zimmer komplett auf den Kopf zu stellen.

Daher beschloss man, einen Zoo zu finden, der Pia aufnehmen würde. Heidi Mari und ihr Partner Ørjan Nordheim wandten sich an mehrere Einrichtungen, bis sie beim Atlantikpark in Ålesund fündig wurden, wo Pia es nun richtig gut hat. Jetzt ist sie eine der drei Prominenten, die auf der Otterinsel in einem der schönsten Aquarien Europas regieren.

"Als wir zu Besuch kamen, hat uns Pia wiedererkannt. Das war unglaublich, ein tolles Erlebnis!", sagt Heidi Mari.

Otterinsel

Die drei mutterlosen Otterbabys hatten einen schwierigen Start und genießen nun die Sonnenseite des Lebens auf der Otterinsel neben dem Robbenpool im Atlantikpark, einem der größten Robbenbecken Europas. Die benachbarten Pinguine sind internationale Gäste in Tracht aus Chile und Peru.

Die Pinguine fühlen sich beim Fisch-Lunch pudelwohl. Foto: Atlantikpark.

"Auf Oterøya haben Muffe, Nusse und Pia viel Platz und einen eigenen Leuchtturm, in dem sie Unterschlupf finden. Im Unterwasserobservatorium kommen die Otter eng mit unseren Gästen in Kontakt. Sie sind sehr sozial, geben viele Laute von sich und lieben es, besucht zu werden. Nusse ist die älteste und sehr verschmust. Pia ist sehr verspielt - wie auch Muffe, der zudem dafür bekannt ist, Daumen zu lutschen, wenn er etwas gestresst ist", sagt Ottervater und Aquarist Trond Østrem.

Die Otter erhalten ihre täglichen Streichel- und Futtereinheiten von Ottervater Trond Østrem auf Oterøya. Foto: Håkon Haram, SMP Brand Studio.

Er ist voller Bewunderung für die Menschen, die sich um die drei Charmeure gekümmert und deren Leben gerettet haben. Diese genießen nun die Sonnenseite des Lebens im preisgekrönten Atlantikpark in Ålesund, der zugleich interessante Naturerlebnisse für Jung und Alt bietet.

Nr. 1 in Norwegen

Der Atlantikpark ist ein faszinierendes Schaufenster in die Wasserwelt der norwegischen Küste und des Atlantiks. Seit 23 Jahren gilt er als eines der größten und herausragendsten Aquarien Nordeuropas. 2019 ernannten das norwegische Ministerium für Bildung und Forschung und der norwegische Forschungsrat den Atlantikpark als Norwegens erstes Wissenszentrum für das Meer.

Film: Regn Production - Musik: Sublab & Azaleh

Schönster in Skandinavien für Familien mit Kindern

Der Atlantikpark liegt inmitten einer spektakulären Natur auf Tueneset, einer Landzunge mit Blick auf die Fischgründe und die tiefen, norwegischen Fjorde, nur drei Kilometer vom Stadtzentrum von Ålesund entfernt. Bereits zweimal ist der Atlantikpark von der schwedischen Familien-Homepage barnsemester.se zum schönsten Aquarium Skandinaviens gekürt worden. Die Homepage bewertet die Highlights auf dem Gebiet Urlaub und Freizeit für Familien mit Kindern.

Naturerlebnis intensiv

Im Hauptgebäude des Aquariums befindet sich der spektakuläre Atlantiktank, eines der größten Aquarien Europas, der die größten heimischen Kaltwasserfische beherbergt. Im Aktivitätsraum können  Kinder viele seltsame Meerestiere erleben und die Insekten des Meeres - Norwegens Krebstiere - aus nächster Nähe kennenlernen. Es gibt sowohl offene Becken als auch geschlossene Tanks mit faszinierenden Einblicken in das Nachhaltigkeitsziel Nr. 14 der UN – Leben im Wasser.

Im Hauptgebäude des Aquariums befindet sich der spektakuläre Atlantiktank. Foto: Atlantikpark.


Natürlicher Lebensraum

"Tagtäglich ermöglichen wir faszinierende Naturerlebnisse in einer natürlichen Umgebung. Das Wasser wird direkt und ungefiltert aus dem Meer in das Aquarium gepumpt. Die Meerestiere stammen aus der Region und alle Pflanzen und Organismen sind natürlich", sagt Geschäftsführer Tor Erik Standal und hofft, dass diesen Sommer viele Menschen den Weg in den Atlantikpark finden werden, um die norwegische Küstenwelt live zu erleben.

Kennen Sie die berührende Geschichte von Junior und Robbenvater Einar im Jahr 2020? Hier können Sie den Film ansehen und seine Geschichte lesen .

Produziert von SMP Brand Studio

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